Der fast wichtigste Tag im Jahr (für Kinder
) ist schon vorbei und ich muss einfach mal Revue passieren lassen. Im Vergleich zum Jahr davor war diese Jahr Weihnachte eher mies (milde gesagt). Ich war nie ein Freund von Weihnachten, denn damals in meiner Kindheit wurde mir das immer gründlich verdorben durch den Gottesdienstmarathon jedes Jahr. In 3 Tagen exakt 5 mal in den Gottesdienst zu latschen empfinde ich als Qual. Wer Freude daran hat, bitteschön – aber ohne mich. Diese Jahr konnte ich es auf eine christliche Anzahl von EINEM Besuch reduzieren. Reicht! Aber das gehört auch schon zu den positiven Ereignissen dieses Weihnachten.
Es fing damit an, dass zur Familienweihnachtsfeier nicht alle erschienen sind. Meine Schwester Nelli und ihre Familie ist auf der anderen Seite der Erde. Am 25. sollte die Familienweihnachtsfeier statt finden, nur irgendwie ist keiner da. Alle reisen irgendwo rum. Nur ich und meine Frau + Kind und meine kleinen Geschwister + Eltern sind zuhause. Toll!
Elli geht es dann auch nicht gut, sodass ich sogar die Bescherung meiner kleinen Geschwister verpasse. Der kleine Nathan macht uns die Nacht zur Hölle, sodass wir (diesmal sogar unabsichtlich) am Weihnachtsgottesdienst nicht teilnehmen können. Obendrein versagt der Anlasser unseres Wagens und Elli fällt bei meinem Elternhaus das Dach auf den Kopf und sie fährt dann schon mal nach Hause vor, während ich warten muss bis der Wagen endlich repariert wird.
Aber es gibt auch durchaus lustige Ereignisse. Da die Weihnachtsfeier im Arsch war, haben Dad und ich entschieden eine Runde Schach zu zocken. Hilft ungemein der Vater-Sohn Beziehung. Vor allen Ding wenn der Vater gewinnt, was auch der Fall war. Erhobenen Hauptes und mit einem gestärkten Ego setzt sich mein Vater vor dem Mac und denkt, er kann nun locker den Rechner schlagen. Gut gelaunt setzt er sich ein seine Leseecke mit dem Laptop und fängt an zu zocken! Energisch ruft er mich 2 Minuten später wie mein einen Zug rückgängig machen kann. Ab da konnte ich nicht mehr. Regelmässig hörte man ab dann irgendwelches Rumgefluche aus der Leseecke. Dad kommt einfach mit der Logik des Rechners nicht klar. Einerseits ist er dumm, weil er trotz gesicherter Figuren, diese Figuren schlägt, seine Figur auch verliert aber dennoch Dad haushoch verliert. Im Laufe des Abends hat meine Vater nicht ein einziges Spiel zu Ende gespielt. Sobald die Lage hoffnungslos war, hat er von vorne begonnen.
Beim Eliam habe ich dann, während wir auf der Xbox ein Autorenne gezockt haben, das Auto so eingestellt, dass sämtliche Hilfen deaktiviert waren. Also Traktionshilfe, ABS usw. Das Rennen beginnt, ich ramme ihn und er verliert sofort die Kontrolle und schreit dann nur noch “Meine GÜTE” und ich liege mit Tränen auf dem Boden!
Ist fies aber absolut köstlich. Oder ich stelle auf Simulation, sodass alle Unfälle das Fahrverhalten des Wagens beeinflussen. Nun versuche ich ihn voll in die Achsen zu fahren, sodass der Wagen immer leicht zur Seite lenkt und Eliam sich voll aufregt dass der Wagen komisch fährt!
Einfach nur herrlich!
Unterm Strich. Miese Weihnachten mit einigen kleinen Lachanfällen!
Warten wir auf das nächste Jahr!
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