Archiv

Artikel Tagged ‘Religion’

Samuel Harfst – Band

10. November 2009 Eduard Kowalski 1 Kommentar

Heute möchte ich euch mal eine Band vorstellen. Samuel Harfst! Hinter diesen Namen stehen mehrere christliche Jungs die wahrscheinlich als Straßenmusiker angefangen haben und nun groß rauskommen. Ich sage wahrscheinlich, da ich die Bandgeschichte und auch weitere Details der Band nicht kenne.

Sie sind Christen, sind für einen gewissen Zeitraum die Vorband von Marit Larsen und arbeiten momentan  mit dem Produzent Ralf C. Mayer, der auch schon zusammen mit Namen wie Clueso + Fanta4 gearbeitet hat.

bild_023800x534

Bildquelle: http://www.samuelharfst.de

Die Musik ist leicht und lädt ein, einfachmal abzuschalten, auf den Sofa sich hinzulegen und die Musik zu genießen. Weiter so Jungs! Songs und Videos gibts auf samuelharfst.de.

Categories: Allgemein Tags: , , ,

Gehirnwäsche für Kinder

19. Januar 2009 Eduard Kowalski 9 Kommentare

Ey, was da kleinen Kinder vorgesetzt wird, kann man doch nur als Gehirnwäsche bezeichnen. Sie werden zu Verachtung und Hass erzogen! Ich verstehe einfach nicht, wie naiv die westliche Welt sein kann mit ihrer Vorstellung, dass der Islam eine Religion des Friedens sei und dass man gegenüber deren Religion tolerant sein sollte. Versteht mich nicht falsch. Ich als Christ sage, dass meine Religion die einzig wahre ist. Ich weiß auch, dass andere Menschen über ihre Religion genau das gleiche behaupten (wobei ich Atheismus auch für eine Religion halte). Der Islam jedoch hat für mich noch nicht mal eine Daseinsberechtigung. Keine andere Religion der Welt ist so menschenverachtend und so intolerant anderen Kulturen und Lebensweisen gegenüber.

Video gefunden bei: PI-News

Wie war Jesus drauf?

12. Dezember 2008 Eduard Kowalski 8 Kommentare

Jesus kommt zu irgendwelchen Fischern, redet eine Weile mit denen, die lassen dann alles und jeden liegen und folgen ihm nach! An anderer Stelle sind es weitere tausende Menschen, die im auf Schritt und Tritt folgen. Er musste sich sogar vor denen verstecken.

Diese beiden Tatsachen sagen uns, dass Jesus eine sehr charismatische Person war. Jemand der Ausstrahlung hatte, jemand der Leute in seinen Bann zog, jemand von denen die Leute ihre Augen nicht wegdrehen konnten und voll Spannung auf jedes einzelne Wort aus seinem Munde gewartet haben. Im Grunde genommen war Jesus der erste Pop/Rockstar! Aus der Sicht welche Wirkung Jesus auf die Menschen hatte. :-)

Die Bibel erwähnt an keiner Stelle, wie Jesus ausgesehen hat doch gibt es genug Anhaltspunkte, aus denen man in etwa auf sein Aussehen schließen kann. Nicht die direkte Gesichtsform oder Gesichtszüge, sondern eher Körperstatur und einige charakterliche Eigenschaften.

Die offensichtlichsten Eigenschaften seines Charakters muss man nicht erwähnen, die kennt jeder und das sind auch die Eigenschaften die Jesus ausmachen. Liebevoll, verständnisvoll usw. . Jesus war aber auch ein Mensch wie wir: er verspürte Angst, Trauer, Wut/Zorn usw.

Solche Bilder kotzen mich an. Ehrlich. Sie suggerieren einen schwachen, ruhigen, alles hinnehmenden Jesus.  Jesus war alles andere als schwach. Er war Sohn eines Zimmermanns. Damals hatten die noch keine LKWs oder Kräne die Baumstämme transportierten oder umlagerten. Das mussten die alles z.T. mit Hand anheben. Es war harte körperliche Arbeit und Jesus hat sie jahrelang ausgeübt. Ich würde sagen, Jesus war damals ziemlich stemmig. Wie sonst konnte er denn in den Tempel gehen, alles umhauen und den Händlern eine Heidenangst einjagen? Könnte das ein dürrer, lammfrommer Jesus? NEIN!  Ich rede nicht von einer Vin-Diesel-Statue, sondern von einem kräftigen Mann, dem man nicht so leicht was anhaben kann.

Jesus hat auch keinen Umweg um Konflikte gemacht oder versucht, aus unbehaglichen Streitereien (z.B mit den Pharisäern) zu entfliehen. Wenn er von der Seite angemacht wurde, dann flogen die Fetzen. Seine Wortwahl war nicht die feine englische Art, sondern die Jesusart. Er kritisierte sie auf das Äußerste und es kam auch vor, dass er sie mit Tiernamen beschimpfte. Aber genau hier kommt wieder seine großzügige Seite zum Vorschein.

Als er beschuldigt wird vor Pilatus und der Meute, ist er still und lässt alles über sich ergehen. Er hat es auf einmal nicht notwendig es zu rechtfertigen, nein er verzichtet sogar auf sein Recht es zu tun.

Es war damals untypisch für einen gottesfürchtigen Mann, Verkehr mit dem Abschaum der Welt zu haben. Jesus geht zu Zachäus (einem korrupten und fiesen Abzocker) dem Zöllner und verbringt ein Nachmittag bei dem mit Essen und Unterhaltung. Was tun die Pharisär: ihn deswegen veruteilen. Jesus war ein Querdenker, der die Sachen aus ganz anderen Blickwinkeln gesehen har.

Eine Ehebrecherin (eine Frau die fremd gegangen ist) muss laut dem Gesetz gesteinigt werden. Doch Jesus fragt die Leute, ob jemand ohne Fehler sei? Der habe dann das Recht den ersten Stein zu schmeißen. Einige (Menschen)Regeln hat er gebrochen andere Gebote  wiederrum bekräftigt.

Er war ein echter Rebell aber doch beherrscht. Er war radikal aber doch liebevoll. Er war kein Waschlappen der mit betenden Händen und einem frommen Grinsen durch die Welt wandelte! Er war Gottes Sohn!!!

Anmerkung: Ich hatte keine Lust alle Bibelstellen rauszukramen. Also wer dazu Fragen hat, der kann ruhig einen Kommentar hinterlassen.

The Good-O-Meter

11. November 2008 Eduard Kowalski Keine Kommentare

Es kommt der Tag wo der Weizen vom Spreu getrennt wird oder besser gesagt das Jüngste Gericht. So wird es bestimmt nicht sein, aber das Video bringt es auf den Punkt, zeigt was dann wirklich zählen wird.

Du bist mir ein Anstoß

2. November 2008 Eduard Kowalski 1 Kommentar

Diesen Satz höre ich öfter, oder manchmal auch: ” Ich tue dies oder jenes nicht, weil ich sonst Leuten ein Anstoß sein kann”. In meiner christlichen Gesellschaft hat dieses Wort Macht. Macht, die sehr oft missbraucht wird, um eigene Ideale durchzusetzen und Leute unter Druck zu setzen und zu gewissen Handlungen zu leiten. Sehr gerne wird dieser Ausdruck von älteren, authoritären, Personen genutzt, da wären z.B. Älteste / Pastoren, Personen aus einem gewissen “Bruderrat”, oder andere Personen, die sich für sehr wichtig halten. Zusammengefasst kann man sagen: der Anstoßausdruck ist ein wunderbares Werkzeug, um Menschen aus der christlichen Szene in Schach zu halten.

Witziger weise, kennen wenige wirklich den Begriff Antstoß und vor allen Dingen, was die Bibel damit wirklich meint. Und ich kann 100% sagen, dass Leute die diesen Ausdruck gerne und oft benutzen, ihn missbrauchen. Daraus folgt, dass Menschen, die ihn missbrauchen, mehr Scheiße bauen, als die, denen sie es vorwerfen. Ich sage extra Scheiße, weil mich das empört, mit welcher Dreistigkeit mit diesem Wort/Ausdruck um sich geschmissen wird.

Mit Anstoß / Ärgerniss wird gemeint, wenn ein Schwacher im Glauben etwas sieht oder mitbekommt und dies sein Glaubensfundament zum Wanken, oder sogar zu Fall bringt. Unter Schwachen im Glauben meinen wir Menschen, die vor kurzem zum christlichen Glauben konvertiert sind – auch Menschen die vorher an NICHTS geglaubt haben. Das Thema “Schwache im Glauben” behandelt Paulus in Römer 14 sehr detalliert. Kernpunkt dieses Kapitels ist die gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber A
anders denkenden.

Was passiert also, wenn mich ein weiser Mann, der in meiner Gemeinde viel zu sagen hat, zu mir kommt und sagt: “Eduard, du höeeeerrrrrsssst Rouuuckmuuuusik hat mir eine Schwester verzählt, dies ist mir ein Anstouß”. (Es kann alles sein: Klamotten, Musik usw.) Da frage ich freundlich: “Bruder, wie lange sind Sie im Glauben?” Und es stellt sich heraus, dass er schon 50 Jahre lang Bibel nach China schmuggelt, 80 Jahre Traktate / Broschüren verteilt und 150 Jahre schon im Bruderrat sitzt, um in der Gemeinde das geistliche Niveau aufrecht zu erhalten. Dem kann ich dann sagen: “Ich bin Ihnen kein Anstoß, es geht Ihnen nur derbe durch den Strich!” Dann verweise ich auf Römer 14 und in erster Linie auf den 22 Vers:

Behandle deine Überzeugung als eine Sache zwischen dir und Gott! Wohl dem, der sich in seiner Überzeugung nicht anklagen muss!

Wenn jemand so etwas zu mir sagen würde, der vor kurzem zum Glauben gekommen ist, wäre das eine andere Sache. Es wäre auch eine anderes Sache, wenn ich die Rockmusik, oder was auch immer, extra und provozierend in aller Öffentlichkeit praktizieren würde. In solch einem Fall, würde ich diese Zurechtweisung ernst nehmen, aber auch nur in solch einem Fall.

Jedes Thema hat immer zwei Seiten. Denn wo Gott uns Rechte gibt, da gibt er uns auch Pflichten. Es ist wichtig, dieses Thema ernst zu nehmen und sehr sensibel für das Problem des Anderen zu sein. Rücksicht ist hier das Stichwort. Rücksicht und Toleranz dem gegenüber man vorwirft, etwas falsch zu machenen. Genauso wird auch Rücksicht und Toleranz von dem verlangt, der es Anderen vorwirft. Am Ende bleibt zu sagen:

Wer einen bestimmten Tag bevorzugt, tut das zur Ehre des Herrn. Genauso ist es bei dem, der alles isst. Er tut es zur Ehre des Herrn, denn er dankt Gott dafür. Und auch der, der nicht alles isst, tut das zur Ehre des Herrn und sagt Gott Dank.

Also höre ich meine Musik zu Ehren Gottes und deine, Bruder.