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	<title>EdisBlog &#187; Männer</title>
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	<description>Edis privater Webblog. Lesen auf eigene Gefahr.</description>
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		<title>Männer</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 18:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Kowalski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Edis Netzfunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich wusstes es doch! Wir sind die besseren Menschen! *lol*]]></description>
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<p>Ich wusstes es doch! Wir sind die besseren Menschen! *lol*</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oOei-NgwXPQ&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oOei-NgwXPQ&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>

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		<title>Das Männer WG</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 17:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Kowalski</dc:creator>
				<category><![CDATA[witziges]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Geburt muss der Mann noch genau zweimal in seinem Leben einen wärmenden, schützenden Schoß verlassen. Das erstemal, wenn er sein Kinderzimmer räumt. Das zweitemal, wenn er seine kuschelig-miefige Junggesellen-WG verlässt, um mit einer Frau zusammenzuleben. Für viele Männer &#8230; <a href="http://www.edisblog.de/2006/11/das-manner-wg/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;"> Nach der Geburt muss der Mann noch genau zweimal in seinem Leben einen wärmenden,         schützenden Schoß verlassen. Das erstemal, wenn er sein Kinderzimmer räumt.         Das zweitemal, wenn er seine kuschelig-miefige Junggesellen-WG verlässt,         um mit einer Frau zusammenzuleben.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Für viele Männer ist dieser Schritt         das wahre Geburtstrauma. Denn die Männer-WG ist ein friedlicher,         idyllischer Ort, eine arkadische<br />
Landschaft aus verstreuten Tennissocken, Bundesliga-Stecktabellen,<br />
getrockneten Zimmerpalmen und Sophie-Marceau-Plakaten. Der Schock ist         groß, wenn wir aus diesem Paradies vertrieben werden.</span></p>
<p>Vielleicht lässt sich die Männer-WG am besten anhand ihres         spirituellen Mittelpunktes erklären. Es ist der Bierkasten. Oder,         richtiger: <span style="font-size:100%;"><a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1177/3733/1600/583338/bierkiste.gif"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1177/3733/320/651995/bierkiste.gif" border="0" alt="" /></a></span><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Die Kasten Bier. Ganz egal, ob aus diesem getrunken wird,         oder nicht &#8211; es geht immer darum, &#8220;einen Kasten Bier im Haus zu         haben&#8221;. </span><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Dieser Kasten Bier ist der augenfällige Beweis einer         grundehrlichen, geradezu bauarbeiterhaften Bodenständigkeit, die wir         uns trotz unserer lahmen Schlipsträger-Jobs bewahrt haben. Ein Mann         braucht einen Bierkasten, um einem anderen Mann seine Zuneigung auszudrücken:         &#8220;Komm doch mal vorbei, wir haben auch `n Kasten Bier im Haus.&#8221;</span></p>
<p>Der Kasten dient außerdem als Legitimation aller möglichen Aktivitäten,         die ohne ihn ziellos, ja läppisch erscheinen würden: &#8220;Dann         trommeln wir ein paar Leute zusammen, schnappen uns einen Ball, gehen in         den Park, und wir bringen einen Kasten Bier mit.&#8221;</p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Zum Kasten Bier gehören in der Männer-WG         zahlreiche Rituale, etwa das, keinen Flaschenöffner </span><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">zu haben, um die         Flasche wortlos mittels Feuerzeug, Rohrzange, Tischkante oder am Kasten         selbst zu öffnen &#8211; wobei die letzte Variante sicher die schönste ist,         der Kasten Bier als vollkommenes geschlossenes System. Kein Wunder übrigens,         dass man Männer, die lange in Männer-WGs gelebt haben, oft an einer         kronkorkenförmigen Narbe unter der Fußsohle erkennt&#8230;</span></p>
<p>Mit dem Kasten Bier, dessen Bedeutung gar nicht zu überschätzen ist, hängt         ein anderes Männer-WG-typisches Phänomen zusammen. Was den         Protestanten ihr Kirchentag, den Ravern ihre Love-Parade, den         Telekom-Aktionären ihre Hauptversammlung, das sind den in WGs         organisierten Männern die internationalen Fußballturniere EM und WM:         ein großes sinnstiftendes Gemeinschaftserlebnis. Allein das Bewusstsein,         dass es sich zur selben Zeit Millionen andere genauso mit Erdnussflips         und einem Kasten Bier vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben,         schafft jenes quasi-erotische Zusammengehörigkeitsgefühl, das man         sonst nur durch Einnahme von Ecstasy oder die Ausschüttung einer schönen         Dividende erreicht.</p>
<p>Fast so wichtig wie der Kasten Bier ist der blaue Müllsack. Er<br />
reduziert nicht nur die Gänge zum Container auf einen pro Monat, er<br />
garantiert auch, dass der Kontakt zu den Eltern nicht völlig abreißt:<br />
etwa alle sechs bis acht Wochen schleppen WG-Männer ihre Schmutzwäsche         in<span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;"> dem von innen feucht beschlagenen blauen Müllsack zu Mama. Denn die         Männer-WG hat keine Waschmaschine oder benutzt sie nicht. Das hat         nichts mit Faulheit zu tun, ebenso wenig wie die diversen         Sedimentschichten Schmutzgeschirr.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Vielmehr kommt es in Männer-WGs zu         einer physikalischen Anomalie von kosmischen Ausmaßen: Das Gesetz, dass         Energie nicht verloren gehen kann, wird in jeder Männer-WG tagein,         tagaus aufs neue widerlegt. Energie wird hier spurlos abgesaugt, bis<br />
selbst der größte Ehrgeizling seine Aktivitäten darauf beschränkt,<br />
eine Kuhle in die Fernsehcouch zu sitzen und ab und zu &#8220;machen wir<br />
morgen&#8221; und &#8220;bloß keinen Stress&#8221; zu nuscheln.</span><span style="font-size:100%;"><a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1177/3733/1600/906510/mensch153.gif"><img style="float:right;cursor:pointer;margin:0 0 10px 10px;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1177/3733/320/118061/mensch153.gif" border="0" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Wenn überhaupt, denn nach jahrelangem         Zusammenwohnen beschränkt sich die verbale Kommunikation in der Männer-WG         zumeist auf verschiedene Intonationen des Koseworts &#8220;Alter&#8221;.         &#8220;Alter&#8221; ohne Betonung bedeutet: &#8220;Hallo, wie geht&#8217;s, wie         war dein Tag?&#8221; &#8220;Alteeer&#8221;, gedehnt: Ausdruck großer         Begeisterung und Anerkennung, etwa wenn ein Mitglied der WG Pizza geholt         hat. &#8220;Alter!&#8221;, nachdrücklich: Du stehst im Bild.</span></p>
<p>Man merkt schon, in der Männer-WG herrschen vorzivilisatorische Zustände. Viele dort praktizierten Verhaltensweisen sind nur als tiefverwurzelter Aberglaube zu erklären: Nie den Klosettdeckel runterklappen, das bringt Unglück! Die hinteren Regionen des Kühlschranks sind geschützter Lebensraum für mutierte Nahrungsmittel und für Menschen tabu!</p>
<p>Comic-Lektüre erleichtert den Stuhlgang! Das heikle Thema<br />
Toilettenlektüre hat in diesem Zusammenhang besondere Beweiskraft: Wir         Männer wollen es uns überall so gemütlich wie möglich machen. Wir         werden von einem Nesttrieb gesteuert, wie er in der Tierwelt kein         zweites Mal vorkommt. Wir haben den Schrebergarten, die Eckkneipe und         die Business-Class erfunden, damit wir es überall schön heimelig         haben: in der &#8220;Kolonie kleine Zuflucht&#8221;, in &#8220;Lothi&#8217;s Präpelstübchen&#8221;,         in der &#8220;Executive-Lounge&#8221;. Und eben in der Männer-WG.</p>
<p>Aus diesem Biotop werden wir jäh herausgerissen, wenn wir zum ersten         Mal in unserem Leben mit einer Frau zusammenziehen. Als unsere Männer-WG         von der Faust der heterosexuellen Anziehung zerschmettert wurde, ereilte         alle meine Freunde dasselbe Schicksal: Frauen, die in das Zusammenleben         uns vorher völlig unbekannte Komponenten hereinbrachten. Vor allem         kalte, schneidende Vernunft: &#8220;Wieso einen ganzen Kasten? Das         trinken wir doch nie!&#8221;</p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Früher kauften wir Lebensmittel stückweise         im Spätkauf der Tankstelle, jetzt bekommen wir Einkaufszettel an die         Hand, die in der Reihenfolge der Warenregale im Verbrauchermarkt         geordnet sind. Vorbei ist es auch mit der geradezu Biolekschen         Harmoniesucht, die wir aus der Männer-WG gewöhnt waren.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:100%;">Zum ersten Mal stellen wir fest, dass         man Probleme auch anders lösen kann, als sie vorm Fernseher oder auf         dem Klo auszusitzen. Wir lernen, dass es außerhalb der Männer-WG nicht         zur Versöhnung reicht, dem anderen ein blutiges Steak zu braten.</span></p>
<p>Am gravierendsten aber ist das Ende der Gemütlichkeit. In der Männer-WG         kamen Kumpels vorbei (&#8220;Habt ihr `n Kasten Bier da?&#8221;), heute         haben wir Gäste. Wir werden plötzlich gezwungen, uns Gedanken zu machen über Tischdecken, Menüabfolgen und Gesprächsstoff, wo früher die Pizza aus dem Karton alle drei Probleme auf einmal löste (&#8220;Mann, ist die Pizza heute wieder schmierig.&#8221; &#8211; &#8220;Kannste laut sagen.&#8221;- &#8220;MANN, IST DIE PIZZA&#8230;&#8221;, usw.). </p>
<p>(GROEOEOEOEOEHL!) Wahrend der Mikrokosmos Männer-WG sich selbst genug ist, geraten wir nun ständig mit der Außenwelt in Berührung: mit Theatern, Museen, Einrichtungshäusern und mit den Müllcontainern hinten auf dem Hof. </p>
<p>Erst im Zusammenleben mit einer Frau werden wir langsam zu funktionstüchtigen Mitgliedern der sozialen Gemeinschaft. Aber diese Evolution vom Höhlenbewohner zum Homo lebensgefaehrtiensis ist ein schmerzhafter Prozess, der uns viele Opfer abverlangt. </p>
<p>Zum Beispiel Kurts Hemden-Trick, der einem das Bügeln ersparte: ein ungebügeltes Hemd einen Tag lang unter einem Pullover anziehen, so dass es am nächsten Tag nicht mehr ungebügelt aussieht, sondern so, als sei es gebügelt worden und dann am Körper zerknittert. Nun kann man das Hemd noch zwei Tage ohne Pullover anziehen! Wir haben ihn dafür bewundert, Beate hat ihm nahe gelegt, einen Bügelkurs zu belegen. </p>
<p>Frank pflegte seinen Sessel so vor den Fernseher zu schieben, dass er den Fuß bequem auf den Fernsehtisch auflegen konnte, um mit der nackten Zehe die Programme zu wechseln und die Lautstärke zu regeln. Eine schöne, körperliche Form von Interaktivität, eine symbiotische Einheit von Mensch und Medium, die langen Fernsehabenden eine geradezu metaphysische Qualität verlieh. Karla hat einfach neue Batterien für die Fernbedienung gekauft, nachdem sie zusammengezogen sind. </p>
<p>Vorbei die Zeiten, da wir uns mit dem heißen Eierwasser einen zeit- und energiesparenden Beuteltee aufgossen. Noch schwerer aber fällt es uns, Nudeln plötzlich ohne Hilfe der Küchendecke zu kochen. In unserer Männer-WG hatten wir nämlich einen genialen Trick entwickelt, auf den man in Christiane Herzogs Kochstudio lange warten kann: Um festzustellen, wann Spaghetti fertig sind, nimmt man ein paar aus dem Topf und schleudert sie an die Decke. Fallen sie wieder herunter, so sind sie noch zu hart.</p>

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