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Die Macht des Alternativen

Natürlich nur auf dem Mac.

VNC von Mac nach Ubuntu

6. Dezember 2008 Eduard Kowalski 1 Kommentar

Abends streame ich noch mal gerne ultracool von meinem Ubunturechner auf dem Laptop, mit dem ich dann im Bett schon liege, einen Film oder ne Episode einer Serie. Nachdem ich dann alles geschaut hab, klapp ich den Laptop runter und kann schlafen gehen. Pustekuchen. Erstmal heißt es dann, aufstehen und den Rechner noch runterfahren. Das stresst. Aber zum Glück gibt es ja VNC.  Schnell zusammengefasst heißt VNC, dass man einen anderen Rechner von dem eignen steuern kann. Es ist dann so, als würde man direkt vor dem Rechner selber sitzen. Genau was für mich. So könnte ich dann bequem im Bett bleiben und vom Bett aus den Rechner runterfahren können. 

Vorbereiten des Ubunturechners:

Das ist ganz einfach. Unter Ubuntu geht man dann auf System->Einstellungen->Entfernter Desktop (in der englischen Version steht dann Remote Desktop (glaube ich :lol: )). Dort klickt man alles an was Man(n) braucht und der Rechner ist bereit. Evtl. noch Passwort vergeben.

Vorbereiten des Macs:

Ich habe mich für den Chicken of the VNC VNC Client entschieden. Installieren und schon beim ersten Start erkennt er den Linux-Rechner über das Netzwerk. Dann nur noch das Passwort eingeben und auf Connect drücken. 

Und siehe da:

Es geht. Einfach und easy. Ich dachte, ich müsste noch irgendwelche komische Parameter oder so etwas einstellen. Ne. Aktivieren, installieren, vncenieren. Das nenne ich mal benutzerfreundlichkeit. Und so sieht das Ganze dann aus:

60 schöne Macwallpaper

Für Macjünger ein absolutes Muss, ein Hintergrundbild zu haben, wo der abgebissene Apfel abgebildet ist! :lol: Wer sowas braucht, kann es hier runterladen.  Momentan mein Favorit.

Quelle: Ben.a

Keine Panik bekommen, die Bilder gibt es auch in größeren Größen. Einfach bei Flickr über den Bildern auf das Lupensymbol klicken und die jeweilige Größe aussuchen.  Gefunden bei switchblog

Lobeshymne auf MediaPlayer11

Wenn (M)man(n) effektives, innovatives Workflow will, kommt man an Mac OS X nicht drum rum. Dennoch ist Mac OS X nicht die “Non plus ultra” Lösung in allen Dingen. So hat sich das streamen von digitalen Medien von Mac OS X zur Playstation 3 als recht schwierig erwiesen. Ich 2 Programme ausprobiert. EyeConnect, MediaLink.

Beide sind leider kostenpflichtig und zu allem Übel kann man mit EyeConnect nicht spulen. Die kostenlosen OpenSource Angebote wollte ich mir nicht antun, denn ich habe keine Lust lange englische Texte durchzulesen um die Programme über ein Webinterface zum Laufen zu bringen.

Seit neustem habe ich meinen alten Rechner wieder (habe ihn meinem Bruder für 300€ verkauft und dann einfach zurück genommen :-D ). Und der Rechner ist die Lösung. Er fungiert bei mir als Server. In erster Hinsicht um alle meine Daten zu bunkern und in zweiter Hinsicht perfekt über Windows Mediaplayer11 Filme, Bilder & Musik zur Playstation 3 zu streamen. Wie genau das geht könnt ihr hier durchlesen.

Mir bleibt zu M$ zu sagen: Hut ab! Schnell und Bedienerfreundlich.

Fehlbezeichnungen

Mein Prof. in Rechnernetze regt sich auf. Er fragt sich wie in aller Welt konnte sich der Begriff “Standardgateway” durchsetzen. Seine direkte Wortwahl lautete:

Es ist keine Gateway, sondern ein Router.

Wie jeder etwas betagte Windowsuser weiß, kommt der Begriff des Standardgateways aus der Windowswelt. Und wieder mal haben wir den Beweis, dass sich immer nur Scheiße durchsetzt. Nicht nur die Produkte von Windows, nein, sogar deren Art und Weise, Dingen einen Namen zu geben. Wenn Leute nun Wissen, dass Microsoft, (außer Officepaket) nur Mist produziert, warum wird es so kollektiv konsumiert? Verstehe ich nicht!

MacOSX hält sich an die Korrekte Bezeichnung. Anstelle von Standartgateway steht da vollkommen korrekt Router.

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