Und damit meine ich das iPhone. Da mein O2 Vertrag in Kürze abläuft, dachte ich mir, muss frischer Wind in meine armselige Handywelt. Gesagt getan befand ich mich wenige Augenblicke später im Telekomshop. Nun habe ich die Wahl; länger warten, bisschen mehr zahlen aber dafür das 3GS bekommen oder zahlen und sofort ein 16Gb iPhone 3G mitzunehmen. Ich habe mich für das zweite entschieden und bin happy damit. Ich sehe es nicht ein für einige Features mehr, Geld drauf zu zahlen. Nun gehöre ich auch zu der gehobenen Schicht der Handynutzer.
Im Übrigen schreibe ich diesen Beitrag vom Handy aus.

Seitdem ich meinen iPod habe, stiegen die iTunes Einkäufe bei mir rapide. Es entwickelt sich immer mehr zu einer Sucht. Erst gestern musste ich mir selber einreden: ” So das reicht, mehr wird nicht gekauft (für die nächsten 3 Tage)
Ich würde gerne wissen ob das so ein Trend ist, dass die Verkaufszahlen in iTunes auch von den Verkaufszahlen der iPods abhängen. Wenn ja, dann verstehe ich erst jetzt eigentlich, wie Apple ihr Geld verdienen und wieso so viele Leute es kaufen.
Bei mir fing es mit einem MacBookPro (1800€) an. Dann kam ein iPod dazu (150€) und nun kommen auch noch die ganzen iTunes Songs (ca 80 € momentan) dazu. Machten momentan 2030€ die ich Apple in den Hintern gesteckt habe. Naja!
Apple hatte wiedermal einige Überraschungen auf der diesjährigen MacWorld zu bieten. Ich fasse einfach mal zusammen.
- Apple wird nicht mehr auf der MacWorld vertreten sein. Schade, und warum eigentlich, das weiß keiner. Ist irgendwie wie, Butterbrot ohne Butter.
- Die Keynote hat nicht Steve Jobs geleitet sonder der Marketingdirektor Philip Schiller. Meiner Meinung nicht weiter schlimm, denn irgendwann muss Steve Jobs sowieso das Handtuch werfen und das sollte man immer dann machen wenn es gerade am besten ist.
- iLife 09 und iWork 09 kommen.
- iPhoto 09 sogar mit Gesichtserkennung.
- iMovie 09 hat endlich die Effekte die man in iMovie 08 vermisste und das bearbeiten von Videos hat sich erheblich verbessert und die Möglichkeiten wurden erweitert (ganz ehrlich: mit iMovie 08 konnte man ja fast nichts machen).
- Garageband 09 kommt mit Musikunterricht von Promis (Apple hat da wieder mal eine Marktlücke gewittert) gegen Bezahlung.
- Neuer MacbookPro mit integriertem Akku der 1000 Ladezyklen aushält sogar mit 8 Stunden Akkulaufzeit (das hat mich schon umgehauen, wo gibts den sowas?).
- iTunes hat nun einige große Labels dazu bekommen, DRM-Freie Musik anzubieten (Meiner Meinung die geilste Nachricht).
- iLife 09, iWork 09 und Leopard werden in einer Box ab sofort angeboten.
Das waren meiner Meinung nach die besten Neuigkeiten der Keynote.
Meine kleine Lady hat mir einen ganz kleinen Traum erfüllt und es mir gegönnt einen iPod Nano der neusten Generation zu kaufen. Quasi als Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk zusammen (Geburtstag kommt noch, also noch nicht gratulieren). Auf jeden Fall bin ich begeistert! Schön klein, schön fein und schöner Sound! Herrlich. Da machst es auch Bock, seine iTunes-Covers noch mal zu Vervollständingen um den Coverflow auf dem Ding zu genießen.

Abends streame ich noch mal gerne ultracool von meinem Ubunturechner auf dem Laptop, mit dem ich dann im Bett schon liege, einen Film oder ne Episode einer Serie. Nachdem ich dann alles geschaut hab, klapp ich den Laptop runter und kann schlafen gehen. Pustekuchen. Erstmal heißt es dann, aufstehen und den Rechner noch runterfahren. Das stresst. Aber zum Glück gibt es ja VNC. Schnell zusammengefasst heißt VNC, dass man einen anderen Rechner von dem eignen steuern kann. Es ist dann so, als würde man direkt vor dem Rechner selber sitzen. Genau was für mich. So könnte ich dann bequem im Bett bleiben und vom Bett aus den Rechner runterfahren können.
Vorbereiten des Ubunturechners:
Das ist ganz einfach. Unter Ubuntu geht man dann auf System->Einstellungen->Entfernter Desktop (in der englischen Version steht dann Remote Desktop (glaube ich
)). Dort klickt man alles an was Man(n) braucht und der Rechner ist bereit. Evtl. noch Passwort vergeben.
Vorbereiten des Macs:
Ich habe mich für den Chicken of the VNC VNC Client entschieden. Installieren und schon beim ersten Start erkennt er den Linux-Rechner über das Netzwerk. Dann nur noch das Passwort eingeben und auf Connect drücken.
Und siehe da:
Es geht. Einfach und easy. Ich dachte, ich müsste noch irgendwelche komische Parameter oder so etwas einstellen. Ne. Aktivieren, installieren, vncenieren. Das nenne ich mal benutzerfreundlichkeit. Und so sieht das Ganze dann aus:

Letzte Kommentare