Jesus kommt zu irgendwelchen Fischern, redet eine Weile mit denen, die lassen dann alles und jeden liegen und folgen ihm nach! An anderer Stelle sind es weitere tausende Menschen, die im auf Schritt und Tritt folgen. Er musste sich sogar vor denen verstecken.
Diese beiden Tatsachen sagen uns, dass Jesus eine sehr charismatische Person war. Jemand der Ausstrahlung hatte, jemand der Leute in seinen Bann zog, jemand von denen die Leute ihre Augen nicht wegdrehen konnten und voll Spannung auf jedes einzelne Wort aus seinem Munde gewartet haben. Im Grunde genommen war Jesus der erste Pop/Rockstar! Aus der Sicht welche Wirkung Jesus auf die Menschen hatte.
Die Bibel erwähnt an keiner Stelle, wie Jesus ausgesehen hat doch gibt es genug Anhaltspunkte, aus denen man in etwa auf sein Aussehen schließen kann. Nicht die direkte Gesichtsform oder Gesichtszüge, sondern eher Körperstatur und einige charakterliche Eigenschaften.
Die offensichtlichsten Eigenschaften seines Charakters muss man nicht erwähnen, die kennt jeder und das sind auch die Eigenschaften die Jesus ausmachen. Liebevoll, verständnisvoll usw. . Jesus war aber auch ein Mensch wie wir: er verspürte Angst, Trauer, Wut/Zorn usw.

Solche Bilder kotzen mich an. Ehrlich. Sie suggerieren einen schwachen, ruhigen, alles hinnehmenden Jesus. Jesus war alles andere als schwach. Er war Sohn eines Zimmermanns. Damals hatten die noch keine LKWs oder Kräne die Baumstämme transportierten oder umlagerten. Das mussten die alles z.T. mit Hand anheben. Es war harte körperliche Arbeit und Jesus hat sie jahrelang ausgeübt. Ich würde sagen, Jesus war damals ziemlich stemmig. Wie sonst konnte er denn in den Tempel gehen, alles umhauen und den Händlern eine Heidenangst einjagen? Könnte das ein dürrer, lammfrommer Jesus? NEIN! Ich rede nicht von einer Vin-Diesel-Statue, sondern von einem kräftigen Mann, dem man nicht so leicht was anhaben kann.
Jesus hat auch keinen Umweg um Konflikte gemacht oder versucht, aus unbehaglichen Streitereien (z.B mit den Pharisäern) zu entfliehen. Wenn er von der Seite angemacht wurde, dann flogen die Fetzen. Seine Wortwahl war nicht die feine englische Art, sondern die Jesusart. Er kritisierte sie auf das Äußerste und es kam auch vor, dass er sie mit Tiernamen beschimpfte. Aber genau hier kommt wieder seine großzügige Seite zum Vorschein.
Als er beschuldigt wird vor Pilatus und der Meute, ist er still und lässt alles über sich ergehen. Er hat es auf einmal nicht notwendig es zu rechtfertigen, nein er verzichtet sogar auf sein Recht es zu tun.
Es war damals untypisch für einen gottesfürchtigen Mann, Verkehr mit dem Abschaum der Welt zu haben. Jesus geht zu Zachäus (einem korrupten und fiesen Abzocker) dem Zöllner und verbringt ein Nachmittag bei dem mit Essen und Unterhaltung. Was tun die Pharisär: ihn deswegen veruteilen. Jesus war ein Querdenker, der die Sachen aus ganz anderen Blickwinkeln gesehen har.
Eine Ehebrecherin (eine Frau die fremd gegangen ist) muss laut dem Gesetz gesteinigt werden. Doch Jesus fragt die Leute, ob jemand ohne Fehler sei? Der habe dann das Recht den ersten Stein zu schmeißen. Einige (Menschen)Regeln hat er gebrochen andere Gebote wiederrum bekräftigt.
Er war ein echter Rebell aber doch beherrscht. Er war radikal aber doch liebevoll. Er war kein Waschlappen der mit betenden Händen und einem frommen Grinsen durch die Welt wandelte! Er war Gottes Sohn!!!
Anmerkung: Ich hatte keine Lust alle Bibelstellen rauszukramen. Also wer dazu Fragen hat, der kann ruhig einen Kommentar hinterlassen.
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