Category: Edis Erlebnisberichte (page 1 of 14)

1 Jahr mal nichts :-D

Erschreckend festgestellt das 2015 mal gar nichts hier passiert ist.

Was ich schon immer wissen wollte: Differential

 

Die Sache mit den Busfahrerinnen

Jeden Morgen fahre ich mit den Öffentlichen. Die DB hat hier moderene Busse mit gratis WLAN und sämtlichen Kompfort. Mittlerweile kennt man einige der Busfahrer. Es sind zwar einige aber sie rotieren und daher kann es vorkommen das man auch öffters mit den selben Busfahrer/inn fährt.

Ich bin kein Sexist und erst recht behaupte ich nicht das „Frauen“ schlechter fahren als Männer, aber was ich momentan auf dem Weg zur FH erlebe, rüttelt an den Fundamenten dieser Aussagen.

Es sind zwei ältere Damen bei denen mir immer der kalte Schauer über den Rücken läuft wenn ich sie schlecht Gelaunt hinter der riesigen Windschutzscheibe des Omnisbusses sehe. Ich verstehe beim besten Willen nicht wie man es schaft jede Bordsteinkante mitzunehmen und dann die Frechheit besitzt andere Verkehrsteilnehmer auf ihre Fehler hin zuweisen und gar anzupöbeln. Muss „SIE“ gerade sagen:“Hat er den den Führerschein im Lotto gewonnen?“ *Haha, rate was ich mir die ganze Zeit bei dir gedacht habe.*

Ich habe noch gar nicht angefangen über die Bremsmanöver dieser beiden Damen zu reden. Ich meine 30 Meter vor der Ampel mit dem Bremsvorgang  zu beginnen zeugt nicht gerade von Weitsicht. Muss dass sein? Mir tun die Maschinen leiden. Und als Fahrgast kommt es einem so vor als nehme man Teil an einer Bootsfahrt beim hohen Wellengang als an einer Fahrt in einem modernem Bus auf asphaltierter Strecke.

Liebe DB, schicke sie diese Damen bitte zur Nachschulung, im Sinne der Busse, im Sinne der Fahrgäste und vor allem in Ihrem Sinne.

Liebe Frauen ihr könnt Autofahren, aber nicht die Frauen die auf meiner Buslinie fahren. So siehts aus.

Es geht aufwärts.

Meine Frau und Ich reden ungern über das Jahr 2013. Irgendwie hängt da ein schwarzer Nebel über dieses Jahr. Die Arbeitslosigkeit, meine krasse Demotivation gefolgt vom sozialen Rückzug, haben schon Spuren an mir hinterlassen. Doch nun hat sich einiges geändert.

Zuerst war da eine „Ach was solls schreibe ich mich mal für eine Studiengang in Minden ein, mal schauen was da passiert.“  Und mit meinem 3,2 Zeugnis inklusive kleiner Campus und hoher Nachfrage, habe ich meine Chancen sehr gering eingeschätzt.

Anfang August kam Reinhold zu mir nach Hause und nach einem intesivem Gespärch und einem gemeinsamen Gebet habe ich wieder Hoffnung geschöpft und konnte dann kurz darauf meine Immatrikulationsbescheinigung in der Hand halten.

Ich studiere nun Informatik an der FH-Bielefeld auf dem Mindener Campus. Sehr klein, familier, historisches Gebäude (der Campus ist echt schick)  sowie coole Profs machen mein Studium zu einem echten Genuss.

Die Komilitonen sind so vielschichtig. Von der heißen Blondine bis zum krassen Goth, vom Ivo Sasek Anhänger bis zum schüchternden Übernerd. Alles vorhanden und genau die perfekte Mischung. Die meisten sind wesentliche jünger als ich, aber hört hört. Bin nicht der Älteste. Haben eine Dame im 30er Jahrgang die IT Studiert. Ohja, Hut-ab.

Ich gehe nicht zur Vorlsung, ich pilgere dort hin. Und meist bekomme ich mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Ich liebe es.

Gott ist gut zu mir und ich möchte mich hier an alle Menschen meine tiefsten Dank ausdrücken die nicht aufgehört haben für mich zu beten und nicht aufgehört haben eine Lösung für mein Problem zu finden. Vorne voran meine Eltern und Geschwistern beiderseits. Sowie engste Freunde. Danke euch.

Wer bekommt denn schon eine zweite Chance?

Das erste, dass mir auffällt am älter werden.

Nun ich bin 28 Jahre alt und von der 30 bin ich gar nicht so weit weg. Bin ich Erwachsen? Oder gar schon Alt? Bestimmt nicht aber ich merke schon Veränderung. Gar nicht im körperlichen Sinne, sondern eher charakterlich.

Vieles was mir heute wichtig ist, war es Früher nicht und umgekehrt. Seit ich Kinder habe, würde ich auch Sagen das meine Geduld stark gelitten hat. Niemals mehr sah ich mich so stark herausgefordert als an meinen eigenen Kindern. Ich hätte niemals vorausahnen können wie sehr man sich charakterlich verändert. Teilweise beängstigend.

Wohin die Reise mich führt weis Gott allein, aber ich bin gespannt was noch alles vor mir liegt.

Den Kaffe mal installieren.

Sind wir also bei meinen Eltern und verbringen hier eine Woche. Mein Dad hat wieder von irgendwo einen Rechner aufgetrieben und ich solle ihn aufpäppeln. Gesagt getan nun muss wichtige Softwarte installiert werden. Nathan und Levi sind momentan voll auf Minecraft rausch.  Natürlich muss dieses teure Stück Software für die beiden Verbrecher als erstes installiert werden.  Wie eine Geisel sitzte ich da also zwischen den beiden Jungs und will Minecraft installieren.Und auf einmal ploppt eine Nachricht auf.

Nathan sofort: Papa du musst doch erst diesen Kaffe installieren.

Er hatte mir schon mal zugeschaut wie ich Minecraft installiert hatte. Dabei hatte er wohl sich gemerkt das Minecraft Java benötigt. Zuerst habe ich das nicht verstanden aber als wir dann auf der Javaseite waren, ergab alles einen Sinn. Java