Ich würde mich nicht als alten Internethasen bezeichnen, doch habe ich damals zu den Anfängen von TDSL (768kbit/s) mit einem 56k Modem gesurft. Damals fing ich schon an zu saugen. Eine 3Mb große Datei wurde dann in 15 Minuten runtergeladen. Das entsprach natürlich einer Mp3 und damals war ich auch bereit, diese Zeit in Anspruch zu nehmen und wenn man hochrechnet konnte man halt in einer Stunde 4 Mp3s saugen. Das war schon was. Damals fing alles mit KaZaA und dem Genutella Netzwerk an.
Dann bekam ich meine erste DSL Leitung und nun konnte ich auf Emule und das eDonkey-Netzwerk zurückgreifen. Ab sofort habe ich ca. 60GB im Monat runtergeladen und mit einer DSL 1000 Leitung heißt es, dass der Rechner eigentlich nonstop gelaufen ist und das war auch der Fall. Hierbei muss ich aber sagen, dass mir Emule von der Geschwindigkeit, nicht aber von der Auswahl, defintiv überzeugen konnte. Schon hier fing das nervige Rumgefummle an den Routereinstellungen. Ständig irgendwelche Ports freigeben, um auf eine angemessene Geschwindigkeit zu kommen.
Durch Tips von Verwandten und durch das Lesen der CT kam ich dann irgendwie auf Torrents und Azureus nun auch bekannt als Vuze. Doch dann musste ich auch leider feststellen, dass die Geschwindigkeit von der Sharebereitwilligkeit der User abhängig ist. Und die Bereitwilligkeit war nicht vorhanden. Saugen und nicht ausgesaugt werden hieß und heißt noch heute das Motto. Also auch nicht das Wahre, ausser auf einem Tracker mit nur regestrierten Usern der eine gewisse Ratio erfordert, ein AntiLeechTracker.
Irgendwann kam ich dann auf Gulli.com in Verbindung von Rapidshare und JDownloader. Über gewisse DLC oder RSDF Container war man nun in der Lage, nonstop Rapidsharedatein mit gewissen Einstellungen runterzuladen. Es war wie Himmel auf Erden – eine zeitlang! Ich gehe mal davon aus, dass es Rapidshare einfach zu bunt wurde und die erst den Download auf 50Kbyte/s und nun auf 24Kbyte/s beschränkt haben. Also Quasi ISDN-Speed. DANKESCHÖN! Will man nun volle Downloadgeschwindigkeit haben, benötigt man einen Premiumaccount der kostenpflichtig ist. NE, ich bezahle doch kein Geld für fragwürdige Downloads.
Naja, Sicherheit war und ist immer noch ein Thema und meines Wissens nach ist die Rapidshare-Lösung die sicherste, da Rapidshare die Logs nicht so schnell weitergeben darf und will. Bei allen Anderen ist es mit Vorsicht zu genießen. Da wäre ich lieber für die Filesharingsteuer.